Lernen Sie, wie Sie Vogelstimmen am Alfsee erkennen – mit sechs typischen Rufen von Graugans bis Kormoran und einfachen Merkhilfen fürs Wiedererkennen.
24.03.2026
Am Alfsee sind viele Vogelarten nicht nur zu sehen, sondern auch gut zu hören. Gerade im Spätwinter und frühen Frühjahr bestimmen Wasservögel das Klangbild. Wer genau hinhört, kann typische Arten oft auch ohne Fernglas erkennen. Einige Rufe lassen sich mit einfachen Merkhilfen gut einprägen.
Viele Arten verraten sich zuerst akustisch – besonders an den weiten Wasserflächen und in den Schilfzonen. Wer diese Vogelstimmen erkennt, nimmt die Vogelwelt am Alfsee ganz anders wahr: Man entdeckt mehr, auch wenn die Vögel weit entfernt sind oder gut getarnt sitzen.
Hier finden sich sechs häufige Arten rund um den Alfsee, jeweils mit einem einfachen „Hörbild“, das hilft, den Ruf beim nächsten Spaziergang wiederzuerkennen.
Die Graugans ist oft schon von weitem zu hören. Ihr lautes „ga-ga-ga“ klingt wie ein aufgeregtes Rufen – meist in der Gruppe.
Der Höckerschwan wirkt dagegen ruhiger: Sein tiefes, kehliges Zischen erinnert eher an ein leises Fauchen.
Sehr vertraut ist vielen das Quaken der Stockente. Die Weibchen rufen laut und deutlich, während die Männchen eher leise und rau klingen.
Das Blässhuhn macht kurze, harte Rufe, die fast wie ein energisches „kik“ oder „pitt“ wirken.
Etwas unauffälliger ist die Reiherente. Ihr Ruf ist selten zu hören: ein leises Pfeifen, das gut zur eher zurückhaltenden Art passt.
Der Kormoran ist meist still – gibt er Laute von sich, sind es tiefe, krächzende Geräusche, die an ein heiseres „chrr“ erinnern.
Auf der Website des nbz Alfsee sind die Vogelstimmen hinterlegt und können direkt angehört werden. So fällt es leichter, die Rufe draußen am Alfsee wiederzuerkennen.
Tipp: Vor dem nächsten Spaziergang am Alfsee kurz reinhören – und draußen ausprobieren, welche Vogelstimmen sich wiederfinden lassen.